Schwarzwälder Vesperbrett 4.0

Fritz Frech

Zutaten

Für 4 Personen:
 
Utensilien:
1 großes Räucherbrett (Rot-Zeder)
 
Für das Kartoffelpüree:
450 g mehligkochende Kartoffeln
Salz
80 g Milch
40 g Butter
Muskat
 
Für den Belag und die Garnitur:
1 Leberwurst aus der Dose/Glas à 200 g
1 Blutwurst aus der Dose/Glas à 200 g
1 Apfel (z. B. Braeburn)
8 Stk. Bauchspeck, geräuchert
6 Radieschen
20 g Butter
20 g Röstzwiebeln
4 Petersilienzweige
60 g Dijon-Senf, grob

Zubereitung

Vorbereitung:
  1. Das Räucherbrett eine Stunde in Wasser einweichen.
  2. Die gewaschenen Kartoffeln schälen, in grobe Würfel schneiden, in einen Topf geben und knapp mit kaltem Wasser bedecken. Salz hinzufügen und auf dem Seitenkocher vom Grill oder dem Herd butterweich kochen.
  3. Die Kartoffeln abgießen, etwas ausdampfen lassen, noch heiß zerstampfen oder durch eine Presse drücken.
  4. Milch und Butter nach und nach glatt in die Kartoffeln rühren und mit Salz und Muskat abschmecken.
  5. Die Leber- und Blutwürste am Stück aus der Dose nehmen und mit etwas Abstand auf das Zedernholzbrett legen.
  6. Kartoffelpüree mithilfe eines Spritzbeutels oder eines Löffels um die beiden Wurstsorten verteilen. Dabei darauf achten, dass die Wurst ganz im Kartoffelpüree eingebettet ist.
  7. Apfel waschen, halbieren, Kerngehäuse entfernen und achteln. Dann mit dem Speck einwickeln.
  8. Radieschen waschen, halbieren und mit den Apfelspalten optisch ansprechend auf dem Kartoffelpüree verteilen.
  9. Butter aufschmelzen und das Kartoffelpüree damit einpinseln.
  10. Den Grill für indirektes Grillen bei 120–140 °C vorbereiten.
 
Zubereitung:
  1. Zedernholzbrett auf die indirekte Zone des Grills legen, Deckel schließen und 35–45 Minuten grillen. Zum Servieren das Zedernholzbrett vom Grill nehmen und mit Röstzwiebeln, Petersilienzweigen und grobem Senf garnieren. Dazu passt hervorragend Schwarzwälder Kirschwasser.
 
Gerhards Profi-Tipp: Wer es gerne rauchig mag, erhöht die Hitze im Grill am Ende des Garvorgangs, damit am Brett Rauch entsteht.
 
Garzeit: 20–25 Minuten
Grillmethode: direkt bei 200–220 °C
 

Autor

© Gerhard Volk

Fotos

Fritz Frech