Freiland-Hähnchen mit Maronen und Schmorgemüse

Werbefotografie Guido Gegg

Zutaten

Für 4 Personen
Zubereitungszeit: 90 Minuten
 
Für das Freiland-Hähnchen mit Maronen:
1 Freiland-Huhn (ca. 1,5 kg), z. B. Label Rouge Freiland Hähnchen von Feines Fleisch
200 g Maronen, im Vakuumpack
60 g Sauerrahmbutter von „Unsere Heimat – echt & gut“
2 EL Walnussöl, kalt gepresst
6 Majoran- oder Oreganozweige von „Unsere Heimat – echt & gut BIO“
1 EL Parmesan, gerieben
etwas Salz
etwas Pfeffer
8 Knoblauchzehen, in der Schale
 
Für das Schmorgemüse:
2 Zwiebeln, rot
je 1 Paprikaschote, gelb und rot
4 EL Olivenöl
250 ml Weiß- oder Dessertwein, z. B. Traminer
400 ml Geflügelfond
etwas Speisestärke

Zubereitung

  1. Huhn innen und außen säubern und trocken tupfen. Maronen aus dem Vakuumpack nehmen und grob hacken. Die Hälfte der Butter in einer Pfanne zum Schmelzen bringen und Maronen darin anbraten. Anschließend die Maronen in eine Schüssel umfüllen und die restliche Butter sowie das Walnussöl hinzufügen. Alles mit dem Pürierstab zerkleinern, bis eine cremige Masse entsteht. 2 Kräuterzweige fein schneiden und gemeinsam mit dem Parmesan unter die Maronenmasse heben, mit Salz würzen und abkühlen lassen.
  2. Die Haut auf der Brust des Hähnchens vorsichtig mit den Fingern anheben und lösen. Die Maronenbutter unter die Haut schieben und mit den Fingern verteilen. Das Huhn innen und außen salzen und pfeffern. Die restlichen Kräuterzweige und
    4 Knoblauchzehen in die Bauchhöhle geben und die Keulen mit Zwirn zusammenbinden. Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  3. Nun das Schmorgemüse vorbereiten. Hierfür Zwiebeln in Streifen sowie die gewaschenen und entkernten Paprikaschoten in mundgerechte Stücke schneiden. Das vorbereitete Huhn in einen Bräter setzen, geschnittenes Gemüse sowie restlichen Knoblauch rundherum verteilen. Anschließend 1 Prise Salz sowie das Olivenöl darübergeben und den Bräter auf die untere Schiene in den Ofen geben. Nach etwa 30 Minuten den Wein über das Gemüse gießen, Hitze auf 180 Grad reduzieren und alles weitere 30 Minuten garen.
  4. Nach Ende der Garzeit mit einer dünnen Nadel in die dickste Stelle der Geflügelkeule stechen: Läuft klarer Saft aus, ist das Huhn gar und kann aus dem Bräter genommen werden. Dann das Huhn auf einem Teller im ausgeschalteten Ofen ruhen lassen. Den Bräter auf den Herd stellen, Gemüse mit einer Schaumkelle herausnehmen und den Bratensatz mit Geflügelfond aufgießen. Die Sauce zur Hälfte einkochen und mit ein wenig angerührter Stärke sämig binden. Nun nur noch abschmecken und das Gemüse wieder hinzugeben.
  5. Zum Servieren das Maronenhähnchen tranchieren und mit Schmorgemüse auf einem Teller anrichten. Dazu passen Dattel-Reispilaw oder Petersilienkartoffeln.

Autor

© Miessmer, Andreas

Fotos

Werbefotografie Guido Gegg