Fondue-Tipps vom Profikoch

Patrick Reimann

Zutaten

Was ist der Unterschied zwischen Fondue chinoise & Fondue bourguignonne?
 
Fondue bourguignonne wurde ursprünglich nur mit zartem Rinderfilet zubereitet. Zum Garen im heißen Fett eignen sich jedoch auch Würfel aus bestem Schweine-, Kalb, Lamm- oder Geflügelfleisch, Fischfilet und Meeresfrüchte, wie auch Pilze oder Gemüse.
Verwendet werden hoch erhitzbare Pflanzenöle oder -fette. Die richtige Temperatur zum Garen beträgt 180 °C.
Damit das Fett auch während des Essens heiß genug bleibt, nie zu viel Gargut gleichzeitig in den Topf geben.
 
Fondue chinoise ist hingegen die leichte, kalorienarme Variante aus Asien. Es ist besonders geeignet für zartes, in dünne Scheiben geschnittenes Fleisch, Fisch oder Gemüse. Zu Röllchen geformt, in dünne Streifen oder Teile geschnitten, kann es sowohl mit Fonduegabeln oder kleinen Körbchen aus Metall zubereitet werden. Die Basisbrühe sollte passend zu den Zutaten gewählt werden – wie zartes Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte oder Gemüse. Mit Gewürzen wie Ingwer, Sternanis, Knoblauch oder Chili kann jede Brühe verfeinert bzw. aromatisiert werden. Bei Gemüsebrühen empfiehlt es sich, auf Kohl zu verzichten. Festere Gemüsesorten wie bspw. Brokkoli oder Karotten sollten zuvor kurz blanchiert werden.

Zubereitung

Tipp: Die Brühe vom Fondue chinoise ist ein Highlight nach dem letzten Bissen. Der kräftige Garsud ist durch seine Kraft ein besonderer Leckerbissen. Mit feinen Suppen- oder Glasnudeln serviert stellt der Sud eine willkommene Mitternachtssuppe oder den Opener für den Feiertagsbrunch dar. Für Tüftler ist die Brühe auch die ideale Grundlage für kräftige Sülzen und Gelees.

Autor

© Miessmer, Andreas

Fotos

Patrick Reimann